neuner.immo

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Nachhaltige Ideen für den lokalen Wohnraum

Thomas Neuner führt das Immobilienbüro neuner.immo mit Sitz in St. Johann in Tirol. Hier dreht sich alles rund um das Thema Immobilien in der Region St. Johann.

Mit seinem Unternehmen hat Thomas Neuner den Immobilienmarkt im Blick. Sämtliche Belange, die an ein klassisches Immobilienbüro gestellt werden, deckt die Firma neuner.immo ab. Darüber hinaus findet es der Inhaber spannend, sich mit dem Thema ‚leistbares und nachhaltiges Wohnen‘ zu beschäftigen. „Im Bezirk Kitzbühel haben sich viele Immobilienbüros auf andere Segmente fokussiert, was uns dazu veranlasst hat, in diese Richtung zu denken“, erklärt der Geschäftsführer, der mit seiner Entscheidung ganz klar den Zeitgeist trifft.

,NEXT' Alleinstellungsmerkmal in der Branche

Viele Eigentümerinnen und Eigentümer kennen die Situation: Je nach Lebensumstand ist der Wohnraum erst zu knapp, dann zu groß. Mit Kindern kann die Wohnfläche kaum groß genug sein, sind diese ausgezogen, wären weniger Quadratmeter und weniger Garten vor allem hinsichtlich der Pflege und Erhaltung von Vorteil. „Dafür haben wir mit ausgewählten Rechtsanwälten und Steuerberatern ‚NEXT‘ ins Leben gerufen“, erzählt Thomas Neuner und erklärt: „Dabei geht es um die Idee, den Wohnraum an die jeweilige Lebenssituation anzupassen. Der demografische Wandel zeigt, dass es derzeit zu wenig Immobilien gibt. In 20 bis 25 Jahren werden es allerdings zu viele sein, wenn wir jetzt einfach alles verbauen. Das kann nicht die Lösung sein.“

Ziel der NEXT-Wohnbörse von neuner.immo ist es also, Angebot und Nachfrage auf einer Plattform gezielt zusammenzubringen, um so vorhandenen Wohnraum besser zu nutzen. „Konkret werden hier sinnvolle Zukunftsmodelle gesucht. Dabei wäre ein mögliches Szenario, die Immobilie eines kinderlosen Paares inklusive lebenslangem Wohnrecht zu einem günstigeren Preis als dem Marktwert zu verkaufen. Es gibt auch die Möglichkeit eines Immobilientauschs oder die Idee des Co-Livings“, weist Thomas ganz kurz auf verschiedene Optionen hin, die im Detail natürlich je nach Anspruch geklärt werden müssen. Mit dieser NEXT-Wohnbörse hebt sich neuner.immo klar vom Mitbewerb im Bezirk ab und zeigt zukunftsfähige Optionen auf.

Wirtschaftsstandort St. Johann

Der gebürtiger St. Johanner hat sich ca. vor einem Jahr bewusst dafür entschieden, seinen Betrieb im Ortskern zu stationieren. Das Einzugsgebiet aller umliegenden Gemeinden ist hervorragend und diese Dynamik des Miteinanders, die in St. Johann spürbar ist, gefällt dem Unternehmer. „Ich habe hier viele Freunde und finde generell, dass die St. Johanner sehr zugänglich und interessiert sind. Auch wenn wir teilweise vielleicht ein wenig ruppig wirken, weiß ich, dass die Einheimischen unglaublich herzlich und vor allem sehr ehrlich sind. Das gefällt mir“, erzählt Thomas. Er hat das Gefühl, dass die Menschen hier tagtäglich miteinander interagieren und ist selbst immer wieder gerne in den benachbarten Lokalen im Zentrum unterwegs, um eine Pause einzulegen. „Auch die Freizeitaktivitäten, wie wandern und Ski fahren kann man hier wunderbar ausleben. Die Gegend ist einfach top“, schwärmt Thomas.

Ein Blick zurück

Beruflich gab es bei Thomas Neuner einen beständigen Wandel. Er war in der Hotellerie tätig sowie in der Touristik, bevor er schließlich in die Immobilienbranche wechselte. Auf all diese Stationen blickt er mit Stolz, denn sie beinhalten zahlreiche Erfahrungen, die ihn geprägt und schließlich weitergebracht haben. „Natürlich gibt es privat ebenso viele Entwicklungen, auf die ich stolz sein darf. Vor allem wenn ich an meine Familie und unser großartiges Umfeld denke. Das alles immer gut und sicher zu gestalten, darauf darf man schon stolz sein“, meint Thomas.

Entwicklung des Immobilienmarkts

Der Immobilienexperte hat einen Blick dafür, welchen Standard die Menschen in der Region gewohnt sind und auch einfordern. Dabei ist ihm mehr als bewusst, dass dies vor allem dem Tourismus aber auch den Freizeitwohnsitzen zu verdanken ist, die teilweise von Medien und Politik doch sehr verunglimpft werden. „Natürlich muss man immer auf die Balance achten und darauf, dass speziell Freizeitwohnsitze nicht überhandnehmen. Aber die meisten Orte unserer Region sind vom Tourismus geprägt und davon profitieren wir alle, das darf man nicht aus den Augen verlieren“, so der Unternehmer. Er würde es zudem als sinnvoll erachten, Abgaben von Freizeitwohnsitzen zweckgebunden für leistbares Wohnen zu verwenden. „Selbstverständlich macht es keinen Sinn, wenn kleinere Wohnungen von Investoren gekauft werden, anstatt von jenen, die diese hier dringend brauchen würden. Bei großen Immobilien sehe ich das anders und ich denke, hier gäbe es gute Ideen für die Zukunft“, erklärt Thomas Neuner.

Wie sich der Immobilienmarkt in den nächsten Jahren entwickelt, das lässt sich derzeit nur sehr schwer abschätzen. „Seit Corona hat sich der Markt in vielerlei Hinsicht verändert“, erklärt Thomas. Internationale Krisen wirken sich außerdem direkt aus und beeinflussen den gesamten Markt. Finanzwirtschaftliche Instabilitäten sind ebenfalls ein Indikator für Immobilienpreise. „Wohin die Reise in den kommenden Jahren geht, ist wirklich eine schwierige Frage. Ich denke, das kann man gar nicht generell beantworten, sondern muss sich vielmehr die jeweils individuelle Situation ansehen und dann im Detail klären, was geht“, so der Experte. Er ist sich aber sicher, dass immer und überall Chancen bereitliegen.

Darüber hinaus gibt es viele zukunftsweisende Ideen, um leistbaren Wohnraum zu schaffen – welche davon umgesetzt werden können, wird sich herausstellen. Fakt ist, dass es zukunftsorientierte Marktkenner wie Thomas Neuner braucht, die Ideen haben und auch die nötige Expertise aufweisen, um neue Möglichkeiten zu etablieren.

 

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