„Phantome“

„Phantome“

Robert Prosser

„Phantome“

 

Wie geht man mit den Erfahrungen von Krieg und Flucht um? Wie bewahrt man die eigene Erinnerung vor dem Missbrauch durch nationalistische Politik? Wohin mit all der Energie und mit dem Frust, dass die EU als Versprechen von Glück und Zukunft so nahe ist, dieses Versprechen aber nie eingelöst wird? All diesen Fragen begegnete Robert Prosser bei der Recherche über den Jugoslawienkrieg für seinen Roman „Phantome“.


Robert Prosser schildert intensiv ein fast vergessenes Kapitel der jüngeren Geschichte: Der Jugoslawienkrieg, der die letzte große innereuropäische Flüchtlingswelle in den 1990ern auslöste, dessen drastische Verbrechen bis heute nicht aufgearbeitet sind und weit in die Generation der Kinder der Geflüchteten nachwirken. Anisa flüchtet 1992 aus Sarajewo nach Wien. In den beginnenden ethnischen Säuberungen hat sie ihren Vater zurückgelassen – und wird ihn nie wiedersehen. Auch von ihrem Freund Jovan, einem bosnischen Serben, der zum Militärdienst eingezogen wurde, konnte sie sich nicht verabschieden. Jahrzehnte später reist Anisas Tochter Sara auf den Spuren ihrer Mutter nach Bosnien-Herzegowina.

"Ist nicht nur ein mitreißend intensiver, sondern auch ein ungemein informativer Roman."
Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner, 25.08.2017

„Dieses packende Buch ist eine präzise Vermessung unserer konfliktreichen Gegenwart“
 3sat Kulturzeit, Katja Gasser, 06.08.2017

Montag, 23. Oktober 2017, 19:30 Uhr Alte Gerberei, St. Johann. Einlass ab 19:00 Uhr. Mehr Infos unter www.literaturverein.at

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