Appell "Bitte bleibt´s dahoam!"

Appell "Bitte bleibt´s dahoam!"

Liebe St. Johannerinnen und St. Johanner,

das Coronavirus hat inzwischen die ganze Welt in ihren Grundfesten erschüttert, und wir arbeiten mit allen Mitteln daran, die weitere Ausbreitung dieser Pandemie möglichst einzudämmen. Auch vor St. Johann hat das Virus nicht Halt gemacht, und so waren es am 31. März 32 Personen, die in unserer Gemeinde nachweislich mit dem Coronavirus infiziert wurden.

Wir müssen die von Land und Bund für das öffentliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben verhängten Einschränkungen weiterhin sehr ernst nehmen. Österreich hat zwar eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Trotzdem müssen wir darauf achten, dass die vorhandenen Kapazitäten unserer Krankenhäuser nicht an ihre Grenzen geraten, wie es derzeit in Italien oder Frankreich der Fall ist.

Die Bundesregierung hat bekannt gegeben, dass es noch nicht absehbar ist, wann die Verkehrsbeschränkungen zurückgenommen werden können. Also werden wir wohl weit über Ostern hinaus noch mit den aktuellen Einschränkungen zurecht kommen müssen. Daher rufe ich Euch auf, weiterhin zu Hause zu bleiben, die Hygienevorschriften einzuhalten, nach Möglichkeit den Kontakt mit anderen Menschen zu meiden, unbedingt den Sicherheitsabstand von einem Meter einzuhalten sowie die neu verordnete Schutzmaskenpflicht beim Einkaufen ernst zu nehmen.

Auch wir von der Gemeinde halten uns an die Vorschriften und sind in allen Bereichen auf Notbetrieb heruntergefahren. Auf Grund des großen Andranges beim Recyclinghof haben wir jedoch die Öffnungszeiten auf Dienstag und Donnerstag jeweils von 8 bis 16 Uhr erweitert. Ich möchte allerdings betonen, dass diese Öffnungen wirklich nur für absolut notwendige Fälle gedacht sind.

Es ist mir bewusst, dass die von Land und Bund verhängten Maßnahmen hart sind, aber ich muss auch betonen, dass dies die einzige Chance ist, die Zahl der Todesopfer möglichst niedrig zu halten. Die St. Johannerinnen und St. Johanner halten sich – bis auf wenige Ausnahmen – vorbildlich an die Verkehrsbeschränkungen, und so können wir nun erkennen, dass die Maßnahmen langsam zu greifen beginnen. Allerdings sind wir noch lange nicht am Ziel angelangt. Deshalb rufe ich Euch mit Nachdruck auf: Haltet weiterhin durch – gemeinsam werden wir diese Krise überstehen.

Euer Bürgermeister
Hubert Almberger

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